Olympus PEN E-P1 - Die Legende lebt - Tests & Meinungen zum Thema Digitalkamera

17. Juli 2009

Olympus PEN E-P1 - Die Legende lebt

Diese Kamera ist keine digitale Spiegelreflexkamera, auch keine Kompaktkamera, es ist einfach eine PEN. Olympus stellt mit der E-P1 das erste eigene Konzept einer Micro Four-Thirds Kamera vor, und belebt gleichzeitig einen Klassiker der Fotografie zu neuen Leben. Die Fachpresse ist begeistert, Olympus wohl ebenfalls und das bedeutet man sollte einen Blick auf die Olympus Pen E-P1 werfen.

Drehen wir das Rad der Zeit um 50 Jahre zurück, ins Jahr 1959, und wir befinden uns im Geburtsjahr der Olympus Pen. Der Design-Guru Yoshihisa Maitani entwickelte ein völlig neues Konzept im Bereich der Halbformatkamera, und kombinierte Einfachheit, Stil und Qualität um ein neues Kapitel der Fotografie zu eröffnen. Die neue E-P1 von Olympus will diesen Geist weiter verfolgen und beginnt ein, für Olympus, neues Zeitalter digitaler Fotografie. Die E-P1 ist das erste Micro-Four Thirds Modell aus dem Hause des japanischen Kamerherstellers, und will die Lücke zwischen digitalen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras endgültig schließen. Die neue Pen im Retro-Look verzichtet auf den Spiegel der in Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt, und kann so Gewicht und Größe einsparen, jedoch nicht Bildqualität. Einfache Handhabung und kreativer Freiraum, sowie HD-Video Funktion runden das Gesamtpaket ab.

Bildprozessor
Die neueste Entwicklung in Sachen Bildprozessor aus dem Hause Olympus ist der “TruePic V”. Der “True Pic V” erhält seine Bilder von einem 12,3 Megapixel Live-MOS Sensor. Wichtige Parameter, wie Farbumfang, Sättigung und Helligkeit sowie die reduktion des Bildrauschens und eine verbesserte Kantenwiedergabe werden von dem TruePic V automatisch korrigiert. Der Prozessor unterstützt Videos in HD-Qualität und hohe ISO-Empfindlichkeiten bis 6400.

Bildstabilisator und Supersonic Wave Filter
Bildstabilisator und Staubschutz in Form des Supersonic Wave Filters “SWF” erbt die E-P1 von den digitalen Spiegelreflexkameras des E-Systems. Der Bildstabilisator ist direkt in das Kameragehäuse integriert, und gleich in Kombination mit dem ebenfalls eingebauten Supersonic Wave Drive Kamerabewegungen, mit Hilfe eines Gyro-Sensors so aus das Kameraverwackelungen kompensiert werden. Der Staubschutz für den Sensor arbeitet, wie der Name ja bereits vermuten lässt, per Ultraschall und hält so unerwünschte Staubkörner vor den wertvollen Aufnahmen fern.

Art Filter und Aufnahmemodi

Die Olympus Pen profitiert von den neuesten Entwicklungen des E-Systems und verfügt wie bereits die großen semi-professionelle Schwester E-30 über sechs sogenannte Art Filter mit denen den gebannten Bilder und Video ein neuer Look verpasst werden kann. Ob nun Pop-Art(stärkere Farben), passend zum Retro-Look, Lochkamera, Weichzeichner, Blasse & helle Farben, Leichte Tönung oder Körniger Film alle haben das Ziel die Kreativität des Fotografen weiter auszureizen. Die Art-Filter lassen sich sowohl auf das gerade aufgenommene Bild, sowie gespeichrte RAW-Aufnahmen anwenden. Desweiteren bietet die E-P1 einen sogannten i-Auto Modus, der “intelligent” die häufigsten Aufnahmesitautionen erkennt und darauf abgestimmte Voreinstellungen vornimmt. e-Portät dient, wie der Name vermuten lässt, zur optimalen Aufnahme von Portäts mit spezieller Hinsicht auf klare Haut Wiedergabe.

HD-Video und RAW Mehrfachbelichtung
Mit der E-P1 sind HD (1280×720) -Videoaufnahmen von bis zu 5 Minuten Länge, mit 30 Bildern pro Sekunde möglich. Art-Filter Effekte, variable Tiefenschärfe unterschiedliche Bildwinkel und die Verwendung des Autofokus sind während der Aufnahme möglich, unabhängig von dem verwendeten Objektiv. Die fertigen Filme werden als AVI’s abgespeichert, und können per integrierter HDMI-Schnittstelle an das Endgerät Ihrer Wahl überragen werden. Die Videos können entweder in Verhältnis 4:3 oder 16:9 aufgenommen werden. Während der laufenden Aufnahme ist es jederzeit per einfachen Knopfdruck möglich einzelne Still Fotos zu schießen, ohne die Aufnahme zu unterbrechen. Die E-P1 verfügt über eine weitere Funktion zur kreativen Bildgestaltung, der sogenannten Mehrfachbelichtung. Mit Hilfe dieser Funktion können RAW-Bilder in Echtzeit übereinander gelegt werden, und so völlig neue Bildkompositionen geschaffen werden.

weitere Ausstattung und Zubehör

Für die die E-P1 wurde die Benutzeroberfläche die sich im 3,0 Zoll großen HyperCrystal LCD abspielt neu entwickelt. Der Geist der Pen, der darauf beruht das diese Kamera so einfach wie ein Stift zu bedienen sein soll, musste sich natürlich auch hier wiederfinden. Die E-P1 wird in zwei Farbvarianten angeboten, welche beide durchaus zu überzeugen wissen.
Alle Four-Thirds Objektive sind per Adapter kompatibel zu der E-P1.

Mittlerweile ist auch ein weiterer Adapter für Micro Four Thirds Kameras aus dem Hause Cosina (Voigtländer) für Pentax und Nikon-F Objektiven erhältlich, der jedoch eine rein mechanische Verbindung herstellt und somit die Objektive nicht direkt angesteuert werden können.

Für die E-P1 sind zwei neue Objektive entwickelt worden die zeitgleich mit Ihr auf dem Markt erscheinen werden. Das M. ZUIKO DIGITAL ED 14-42 mm 1:3,5-5,6 und das M. ZUIKO DIGITAL 17 mm 1:2,8 Pancake, beide werden in unterschiedlichen Kit-Varianten mit der E-P1 verfügbar sein. Weiteres Zubehör für die Olympus Pen E-P1 sind der Systemblitz FL-14 sowie der externe optische Sucher VF-1 die beide den Retro-Look der Pen harmonisch abrunden.

Preis und Verfügbarkeit
Die Olympus E-P1 ist seit Juli 2009 in verschiedenen Avrianten im Handel erhältlich. Im Kit mit dem M. ZUIKO DIGITAL ED 14-42 mm 1:3,5-5,6 sind 799,00 € aktuell für diesen modernen Retro-Klassikers im digitalen Format zu zahlen.

Weitere Informationen zur Geschichte der Pen sowie Videos finden Sie unter folgenden Links:

http://www.world-of-pen.com (Nostalgie und Bildergalerien)


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