SIGMA Digitalkamera

Gegründet wurde die japanische Firma SIGMA Corporation am im September 1961 in Tokio. In der Hauptstadt Japans sitzt auch heute noch die Zentrale des weltweit tätigen Unternehmens. Hauptinteresse von SIGMA galt der Entwicklung von leistungsstarken Objektiven für analoge und digitale Spiegelreflexkameras.

SIGMA nimmt hierbei einen führenden Rang ein und fing im Jahre 2004 an, eine eigene Linie der digitalen Spiegelreflexkameras zu verkaufen. Die SIGMA SD9 ist die erste DSLR die den FOVEON X3 Bildsensor verbaut hatte. Hierbei wird wie auch im aktuellen Modell der SD 14, jede Grundfarbe einzeln gebannt und im RAW-Modus übereinandergelegt. Bei anderen Digitalkameras spricht jeder Pixel nur auf einen Farbwert an (Rot, Grün oder Blau), in der Elektronik der DSLR wird aus den Einzelinformationen ein Bild interpoliert. Hierbei resultieren aus der SIGMA Reihe farbenkräftigere Bilder als aus herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkameras. Dieses System ist bisher einzigartig durch Sigma zum Einsatz gekommen und wurde so auch im 2006 erschienenen Modell der SD 14 weiter verwendet.

08. Oktober 2007

SIGMA SD14

Die japanische Firma Sigma beschäftigt sich schon lange mit der Produktion von optoelektronischen Geräten und Bauteilen und schickt sich nun an auf dem Gebiet der digitalen Spiegelreflexkameras mitzumischen. Das dieses Unterfangen sehr gut gelingt zeigt die SIGMA SD14, die neueste Spiegelreflexkamera aus dem Hause SIGMA in der dritten Generation. Die SIGMA SD14 ist mit ihren 14 Megapixeln nicht nur eine hervorragende DSLR, sondern geht mit dem Bildsensor einen völlig anderen Weg als andere Mitwettbewerber. Der durch SIGMA entwickelte Foveon X3® Bildsensor in der SD14, speichert alle primären RGB-Grundfarben einzeln ab. Die Bilddaten werden Pixelweise über die drei liegenden Schichten für rot, grün und blau zusammengesetzt, woraus naturgetreue und volle Bilder entstehen lässt. Herkömmliche Bildsensoren nutzen nur einschichtige Pixelanordnungen und interpolieren 2/3 der Farben, was zu Farbfehlern und dem Verlust von Bilddetails führen kann.

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